Short Facts

Unternehmen

Mitarbeiter: 600

Standorte: Weiz, Güssing, Niederlassungen in Wien & München

Branche

Holzindustrie

Kunde seit

2012

Solvion Leistungen

Auf- und Ausbau eines modernen digitalen Arbeitsplatzes auf Basis von Office 365

Was haben eine kleine Kirche am Ebro in Spanien, das Außenamt in Bern, das Besucherzentrum im Eiffelturm und der Wein & Co in der Wiener Mariahilfer Straße gemeinsam? Sie alle wurden mit Parkett aus dem kleinen steirischen Örtchen Weiz ausgestattet. Wer solch namhafte Kunden zu den seinen zählen kann, der hat es geschafft. Aber wahrscheinlich hat man dann auch alle Hände voll zu tun. Und das merkt jeder einzelne der Mitarbeiter – eben auch Andreas Goger-Rath, der in seiner Funktion die IT-Fäden zusammenhält.

Parkett Perfektion

Im Hauptquartier wenige Minuten von der Bezirkshauptstadt Weiz entfernt, ist alles aus einem Guss – der Schauraum, in dem gerade eine Schülergruppe darauf wartet, durch das Parkett-Paradies geführt zu werden, ist pompös, ohne angeberisch zu wirken. Über dem Eingang prangt das große gelb-schwarze Logo. Verfehlen kann man das Haus nicht. Im ersten Stock finden regelmäßig Veranstaltungen statt und immer wieder begegnen einem Baum- und Waldreferenzen. Der Wald ist es auch, der der Unternehmerfamilie Weitzer am Herzen liegt, so unterstützen sie ein Greenpeace Waldprojekt, bei dem die letzten europäischen Urwälder in Rumänien geschützt werden. Auf Tropenholz wird übrigens in der Produktion gänzlich verzichtet. „Parkett mit Funktion“ lautet hier das Motto. So bringt jedes Produkt einen direkten Nutzen für den Parkettliebhaber. Mit Pflegefrei-, Gesund- oder Flüster-Parkett findet man das perfekte Parkett für seine Ansprüche.

Im Gespräch mit Solvion ist IT-Leiter Andreas Goger-Rath

A. Goger-Rath, Weitzer Parkett, im Gespräch mit C. M. Außerhuber, Solvion
Andreas Goger-Rath im Schauraum der Weitzer Parkett-Zentrale in Weiz, im Gespräch mit Solvion

Was sind Ihre Aufgaben bei Weitzer Parkett?

Ich kümmere mich um die Server Infrastruktur und um das Netzwerk. Dafür habe ich ein Kolleg für Informationsmanagement gemacht. Das war auch davor schon immer mein privates Hobby. Ich hatte schon zuhause einen Server und hab mich darum gekümmert. Nun habe ich es eben zum Beruf gemacht.

Wie hat sich Weitzer Parkett in den letzten zehn Jahren verändert? Welche Innovationen prägten sowohl die Firma als auch Ihre Arbeitsweise am meisten?

Ich bin jetzt seit zwölf Jahren im Unternehmen und es gibt natürlich schon grundsätzliche Änderungen. Viele haben mit Kommunikation zu tun. Wir haben mittlerweile SharePoint im Einsatz und auch Skype for Business. Videokonferenzen gehören zum Alltag. Außerdem haben wir das Partner-Portal, eine Plattform für unsere Wiederverkäufer eingeführt. Es ist praktisch eine komplett neue Welt.

Was würden Sie tun, wenn Sie sich Ihren Unterhalt nicht als IT-Leiter bei Weitzer Parkett verdienen müssten?

Ich würde bei meinem Haus weiterbauen und ganz viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Und ja – so richtig Urlaub machen wäre auch klass!

Was sind Ihre größten Herausforderungen und wie gehen Sie damit um?

Das ist eindeutig die Größe des Unternehmens. Über 500 Mitarbeiter müssen einmal verwaltet, informiert und betreut werden. Wir haben ein Werk in Güssing und Standorte in Ungarn, Wien und München. Außerdem noch viele Partner, Bodenleger und Händler, also insgesamt über 16.000 Wiederverkäufer. Das alles unter einen Hut zu bringen erfordert nicht nur die richtigen technischen Tools, sondern auch deren intelligente Anwendung. Seit wir das Partner-Portal haben, ist vieles vereinfacht worden. Die Händler können sich als Benutzer einwählen und eine Verfügbarkeitsabfrage machen, es muss nicht mehr im Vertrieb nachgefragt werden.

Was erwarten Sie sich von der Zukunft?

Es tut sich was. In Weiz steht ein großes Sanierungsprojekt an. Das Werk wird sich ein bisschen an das in Güssing anpassen. Hier sind wir historisch gewachsen, da ist die Logistik leider noch nicht so super, wie im neuen Werk. Auch, dass dann alle Produktionsdaten digital erfasst werden ist der Plan. Dann steht die Nachhaltigkeit bei Weitzer Parkett im Vordergrund. Mit unserem hauseigenen Biomasseheizkraftwerk, der Photovoltaikanlage und dem Wasserkraftwerk produzieren wir nicht nur umweltfreundliche Fernwärme, sondern auch Ökostrom. Mit dieser nachhaltig erzeugten Energie wird nicht nur Weitzer Parkett, sondern auch mehr als die Hälfte der Stadt Weiz versorgt.

Baumstamm Weitzer Parkett
Das Material Holz ist in all seinen Facetten im Hauptquartier von Weitzer Parkett auffindbar

Aus welchem Grund sind Sie auf die Solvion gekommen?

Wir haben einen Partner in Richtung SharePoint gesucht und Solvion im Internet gefunden – so einfach war es. Diese Partnerschaft hält nun auch schon über sechs Jahre an.

Wie hat sich Ihr moderner Arbeitsplatz in der internen und externen Zusammenarbeit verändert?

Wir haben alle stationäre PCs und im Prinzip „ganz normale Arbeitsplätze“. Wir betreuen für unsere Mitarbeiter ca. 200 PCs und 100 Laptops. Die Laptops sind natürlich mit einer virtuellen Umgebung ausgestattet, sodass die Außendienstmitarbeiter ganz normal auf ihre Daten zugreifen können. Sowas wird auch schlagend für alle, die aus der Karenz wiederkommen und vielleicht auch von Zuhause arbeiten möchten.

Was sind in Ihrem internen Ablauf die Hürden, die überwunden werden müssen?

Bei uns gibt es eigentlich keine Hürden in dem Sinn. Was vielleicht ein bisschen schwierig ist, wie in den meisten Unternehmen, etwas Neues einzuführen. Die Übergangsphase, bis sich dann alle an die Benutzung des Workflows gewöhnt haben, muss einkalkuliert werden. Wir haben momentan zum Beispiel die InfoBox in Verwendung, das wird mittlerweile gut benutzt, aber das war auch ein längerer Weg dorthin.

FrageAndreas Goger-Rath
Digitale-To-Do- oder Papierliste? Papier
Kaffee oder Tee? Schwarzer Tee mit Milch
Tablet oder Block?Tablet
iPhone oder Android? Android
Berge oder Meer? Meer – meine Mutter kommt aus Schweden, es kann also ruhig Meer ohne Sonne und Strand sein.