Short Facts

Unternehmen

  • ca. 725 Mitarbeiter
  • 24 Standorte

Branche

Innovative Prüflösungen für die Energietechnik

Kunde seit

2014

Solvion Leistungen

Digitaler Arbeitsplatzes auf Basis SharePoint mit Typo3 Integration

Beim Gasthaus Taube in Feldkirch bestellt nicht nur der Ortsfremde gerne Spätzle mit Vorarlberger Bergkäse. Allerdings kann aus einer simplen Bestellung schnell eine Grundsatzdiskussion werden – denn sind es nicht die mit der eigenen Spätzlereibe hergestellten Teigwaren, die schlussendlich am besten sind?

Im Anschluss führt der Weg mit vollem Magen nach Klaus. Dorthin, wo bei OMICRON alles zusammenläuft – niemals dürfte man es „Headquarter“ nennen, denn in dieser Firma wird kein Wert auf Hierarchien gelegt, dafür umso mehr auf Offenheit. Alle Büros sind gleich ausgestattet, es wird kein Unterschied zwischen Führungskraft oder Mitarbeiter gemacht. Zwischenwände in den Räumlichkeiten lassen sich schnell und einfach entfernen. Somit kann ein Team entscheiden ob drei einzelne Büros oder ein Drei-Personen-Büro bevorzugt werden. Jeder hat dieselben Chancen und Möglichkeiten. Ganz nach dem Leitsatz des Gründers Rainer Aberer: „Schaffe eine Umgebung ohne künstliche Grenzen, in der ein Team exzellenter Mitarbeiter hervorragende Leistungen erbringen kann und mit Spaß zusammenarbeitet. Dieses Team sollte seine Anerkennung dadurch erhalten, indem es die besten Lösungen für Kunden bereitstellt.“

Bescheiden auf Erfolgskurs

Aberer war bekannt für seine Bescheidenheit und sein Vertrauen in seine Mitarbeiter. Nachdem er 16 Jahre lang das Unternehmen geführt hatte, übergab er das Management an ein Führungsteam, das nun die Geschicke an 24 Standorten leitet, darunter sind Neuseeland, Mexiko, Kanada und Indien. Strategien wie die, dass derzeit mehr als 10 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung gesteckt werden, formen den Alltag. Die Produkte halten so gut wie ewig und das freut Kunden in mehr als 150 Ländern. Zurück in Klaus hat man beim Betreten der Firma das Gefühl, in der Zukunft angekommen zu sein, der Geruch nach Holz liegt in der Luft, an den Getränkespendern gibt es alle Varianten des Sonnentortees und die Besprechungsräume sind wie „Jive“ oder „Samba“ nach einem Tanz benannt.

Im Gespräch mit Solvion sind Benno Gratt (Corporate Communications) und IT-Leiter Günther Schneider.

G. Schneider, B. Gratt, OMICRON
Günther Schneider (Leitung IT) und Benno Gratt (Corporate Communications) von OMICRON im Gespräch mit Solvion

Wie hat sich OMICRON in den letzten zehn Jahren verändert? Welche Innovationen prägten sowohl die Firma als auch Ihre Arbeitsweise am meisten?

BG: Was wir kontinuierlich versuchen, ist die Vernetzung und somit die Zusammenarbeit zu verbessern und so barrierefrei wie möglich zu machen. Wir sind nun mal ein Unternehmen mit vielen Standorten und mit Trainings- und Servicezentren, etwa in Houston, Bahrain oder Hong Kong. Da kommt man nicht um Videokonferenzen herum. Alle sollen dieselben Tools und Möglichkeiten haben und dieselbe Infrastruktur vorfinden. Das macht für uns wohl den größten Unterschied.

Was sind die Essentials der OMICRON-Mitarbeiter?

BG: Generell haben wir ein offenes Arbeitsklima und das spiegelt sich auch im Firmengebäude wider. Es gibt Rückzugsorte für neue Ideen, eine hölzerne Skulptur mitten am Gang, sowie Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Das steht allen zu gleichen Teilen zur Verfügung. Auch ein Fitnessstudio gibt es. Was den Arbeitsplatz anbelangt, sind wir sehr gut ausgestattet. Die Technik soll uns beim Entfalten und Entwickeln von Ideen unterstützen. Höhenverstellbare Schreibtische und Lenovo ThinkPads sind Standard. Falls jemand etwas braucht und auch begründen kann, warum das für seine Arbeit förderlich ist, dann bekommt er das in der Regel auch. Die Büros sind alle flexibel und können je nach Anspruch umgebaut werden.

Welche technologischen Trends werden Ihre Branche am meisten beeinflussen?

GS: Wir sind ein weltweit agierendes Unternehmen, unsere Kollegen werden immer mobiler und gleichzeitig arbeiten wir auch vernetzter zusammen. An jedem Platz an dem ich arbeite, habe ich auch die Möglichkeit, mit den anderen Projektteilnehmern und Kollegen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit zu unterstützen, über geographische Grenzen hinweg, ist eine Herausforderung, die wir tagtäglich leben.

Was sind Ihre größten Herausforderungen und wie gehen Sie damit um?

GS: Der Markt und unser Business verändern sich sehr stark. Das bedeutet, dass auch wir uns permanent verändern und unsere Anforderungen an das Arbeitsumfeld wachsen. Wir wollen dabei unsere Teams optimal unterstützen, deren Aufgaben zu bewältigen. Der Zugang zu Informationen soll transparenter und einfach möglich sein, unsere Kollegen sollen sich sofort zurechtfinden. Unser Ziel ist es, durchgängige, einfache und an die Anforderung angepasste Systeme zur Verfügung zu stellen.

Was begeistert Sie am meisten an Ihrem Beruf?

GS: Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Anforderungen und Tools ändern sich und wir sind stets damit beschäftigt, die Umgebung zu optimieren. Dafür bekommen wir viele Freiheiten. Bei OMICRON hat man einfach die Möglichkeiten basierend auf diesen Freiheiten, Lösungen umzusetzen. So können wir das Unternehmen sehr stark mitgestalten. Das gefällt mir sehr gut.

BG: Wir sind zum Beispiel schon zum wiederholten Male „Arbeitgeber des Jahres“ und waren 2016 „A Great Place to Work“. Wir versuchen die Philosophie, die Rainer Aberer in das Unternehmen gebracht hat, weiter umzusetzen und zu leben. Dabei verzichten wir wenn möglich auf Marketing Plattitüden. Wir sagen ja nicht, wir haben die Welt neu erfunden, aber wir geben unseren Mitarbeitern die Verantwortung in die Hand, daraus kann dann auch viel geschaffen werden.

Ausblick Omicron
Ein Blick aus dem Fenster bei Omicron in Klaus (Vorarlberg)

Was erwarten Sie von der Zukunft?

GS: Wenn ich nur eine Glaskugel hätte! Haha! Aber ich glaube, dass sich die Trends, die jetzt schon absehbar sind, vertiefen werden. Wissensmanagement, Informationen, die besser und zielgerichteter gestaltet werden – das ist die Zukunft.

Wie hat sich bei der OMICRON der digitale Arbeitsplatz in der internen und externen Kommunikation verändert?

GS: Wir leben den digitalen Arbeitsplatz. Innerhalb von OMICRON wachsen die Regionen stark, es kommen laufend neue Standorte dazu. In den letzten 30 Jahren sind wir zu einem internationalen Unternehmen geworden, dem müssen wir Rechnung tragen. Dementsprechend investieren wir auch laufend in die Vernetzung und Weiterentwicklung unserer „digitalen“ Kommunikationsinfrastruktur um allen Mitarbeitern weltweit dieselben Arbeitsbedingungen, Kommunikations- und Zusammenarbeitsmöglichkeiten zu bieten. Dazu setzen wir modernste Systeme ein. Nur ein Beispiel: Videokonferenzen, weltweite Übertragung von internen Informationsveranstaltungen, Zusammenarbeit über geographische Grenzen sind bei OMICRON eine Selbstverständlichkeit.

Auf welchen Fachblogs / Medien informieren Sie sich?

GS: In den führenden Fachzeitschriften bekommt man ein Grundgeräusch, was in der Branche läuft. Eigentlich findet die Informationsaufnahme ausschließlich digital statt. Vor allem auf Heise, Computerwoche und Computerworld. Gezielten Infos sucht man dann bei verlässlichen Quellen, Lokalnetzwerken und Austausch auf Plattformen.

Frage GS BG
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