Short Facts

Unternehmen

Mitarbeiter: über 400

Standorte: Zirl, Feldkirch, Linz, Neumarkt, Spittal, Graz, Wien & Leifers bei Bozen

 

Branche

Reinigung & Hygiene

Kunde seit

2016

Solvion Leistungen

Auf- und Ausbau eines modernen digitalen Arbeitsplatzes auf Basis von Office 365

In Zeiten, in denen Mata Hari zum ersten Mal ihren sagenumwobenen Schleiertanz aufführte, war Kommunikation noch etwas ganz Einfaches: Man kommunizierte von Angesicht zu Angesicht, via Briefverkehr oder gar nicht. Telefonie war noch kein großes Thema. Heute stehen die Dinge anders: Speziell große Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich mittels effektiver Systeme einen Weg durch das Überangebot an Kommunikationslösungen zu bahnen. hollu ist diese Reise angetreten…

Es gehört einiges dazu, sich von einer einfachen Seifenmanufaktur zu einem führenden Komplettanbieter von Reinigungs- und Hygienelösungen zu entwickeln. Die Zutaten dafür sind unter anderem: konstante Motivation, viel wirtschaftliches Geschick und der Blick nach vorne. All das scheint die Generationen der Familie Holluschek zu einen – denn hollu ist nach wie vor in Familienhand. Das Tiroler Unternehmen legt seit jeher viel Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation, investiert laufend in Forschung und Entwicklung und sichert damit auch das Wachstum der Region. Bei so viel Verantwortung in verschiedensten Bereichen, muss sowohl die interne als auch die externe Kommunikation und Zusammenarbeit einwandfrei und effizient funktionieren. Mit dem Wechsel auf ein vollkommen neues, digitales Collaboration Tool machte hollu nun einen weiteren wichtigen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.

Im Gespräch mit Solvion ist Marco Stecher, IT-Leiter bei hollu Systemhygiene GmbH.

Was sind Ihre Aufgaben bei hollu?

Ich bin Abteilungsleiter für IT-Services, das heißt ich bin für die Führung der IT-Abteilung zuständig. Ich kümmere mich vor allem um die Durchführung von Projekten, um die Weiterentwicklung von Systemen sowie um die Soft- und Hardware, die wir sowohl intern als auch extern benötigen, um Projekte erfolgreich abzuwickeln.

Können Sie uns sagen, wie sich hollu in den letzten 10 Jahren verändert hat?

hollu ist ein sehr dynamisches Unternehmen, das bereits seit über 110 Jahren besteht. Gerade in den letzten Jahren ist, nicht zuletzt auch in Zusammenarbeit mit Solvion, sehr viel hinsichtlich Struktur, Technik und IT geschehen. Das war auch wichtig, denn wir sind sehr stark gewachsen und haben zudem über 100 Spezialisten im Außendienst, die je nach Divisionen, wie beispielsweise Gastronomie, öffentliche Betriebe oder Industrie, unsere Kunden direkt vor Ort betreuen. Auch in Sachen Mitarbeiterführung hat sich viel bewegt: hollu beschäftigt 400 Mitarbeiter, ist aber nach wie vor ein Familienunternehmen, das viel Wert auf Work-Life-Balance legt. So unterstützen wir zum Beispiel Familien beim Schulanfang, haben Gleitzeit- sowie Homeoffice-Regelungen, Förderungen von Sport- und Freizeitangeboten und vieles mehr.

Digitalisierung steht bei hollu ganz oben auf der Agenda

Gab es bei hollu seit jeher den Ansatz, in allen Bereichen immer „State of the Art“ sein zu wollen, wie aktuell in Sachen Work-Life-Balance und Digitalisierung, oder hat sich das erst langsam entwickelt?

Ich denke, es hat sich hier speziell in den letzten 5-6 Jahren sehr viel getan. Unser Geschäftsführer Simon Meinschad legt sehr viel Wert auf Digitalisierung und effektive Prozessabläufe, aber auch auf das Gesamtbild von hollu.

Wie haben die Mitarbeiter die Digitalisierung sämtlicher Prozesse aufgenommen?

Gerade was die Digitalisierung anbelangt, kann man sagen: Steter Tropfen höhlt den Stein. Natürlich standen wir vor verschiedenen Herausforderungen. Unter anderem verfügt hollu über eine sehr durchmischte Altersstruktur. Während ältere Mitarbeiter über sehr viel wertvolle fachliche Erfahrung verfügen, tun sich jüngere Mitarbeiter meist leichter, neue digitale Prozesse zu erfassen. Summa Summarum sind wir hier aber einen ordentlichen Schritt weitergekommen und das Thema ist wirklich angekommen bei uns.

Was hat hollu zu Solvion geführt?

Wir haben uns 2014 intern Gedanken gemacht, welches System wir in Zukunft verwenden möchten, um das Zusammenarbeiten noch effizienter zu gestalten. Wir haben gemerkt, dass die Kommunikation parallel auf unterschiedlichen Kanälen zunehmend komplexer wird und in dieser Größe nicht mehr funktioniert. Da wir als Unternehmen in die Microsoft-Landschaft eingebettet sind, ist hier sehr schnell die Entscheidung auf SharePoint gefallen – ich habe SharePoint bereits aus der Vergangenheit gekannt und damit gute Erfahrungen gemacht.

Für welche Produkte haben Sie sich letztlich entschieden, nachdem ein individuelles Lösungskonzept gemeinsam mit Solvion erarbeitet wurden?

Wir haben uns für die TeamBox entschieden, mit der wir auch primär arbeiten.

Was hat sich nun seit der Einführung der TeamBox in Sachen Modern Workplace getan? Können Sie konkrete Vorteile nennen?

Die Zusammenarbeit hat sich wesentlich verbessert und läuft nun strukturierter ab. Das heißt, wir nutzen die TeamBox einerseits um Projekte abzubilden, aber auch um beispielsweise Besprechungen oder interne Aufgaben abzubilden. Bei uns werden sämtliche Jour Fixes, die bei uns im Unternehmen stattfinden – und das sind viele! – über die TeamBox abgebildet. Hier ist das Feedback von den Mitarbeitern und Führungskräften durchwegs positiv! Zugleich ist es dank der TeamBox auch einfacher geworden über bestimmte Projekte und Aufgaben, oder auch über Zusammenarbeiten verschiedener Abteilungen, den Überblick zu bewahren. Auch bei der Zusammenarbeit mit Externen bietet die TeamBox klare Vorteile: Durch die TeamBox sind Verantwortung und Datenhoheit wieder zu uns zurückgekehrt.

Wie bereits von Ihnen erwähnt, legt die Geschäftsführung viel Wert auf das Thema Digitalisierung und war schließlich auch bei der Integration des neuen Systems voll involviert?

Das ist richtig! Sowohl Geschäftsführung als auch Bereichsleitung waren von Anfang an dabei. Das war aus meiner Sicht das Wichtigste überhaupt an dem Projekt, weil auf diese Weise ganz schnelle Entscheidungen getroffen werden konnten. Gerade aber was die TeamBox betrifft, ging es ja auch um eine Organisationsänderung – dabei waren weder Technik noch Implementierung oder Schulungen ein Problem.

Welcher technologische Trend wird Ihre Branche am stärksten beeinflussen?

Da gibt es viele! Es ist sicher so, dass IoT und Big Data für uns große Themen sind. Beispielsweise bei Waschmaschinen, die Verbräuche an uns melden und automatisch Bestellungen auslösen – das haben wir mit unserem holluQUID Textilwaschsystem jetzt schon im Einsatz.

Auf welchen Fachblogs, Websites bzw. Medien informieren Sie sich?

Meine Infos hole ich mir primär über den klassischen Weg, also über Gespräche mit Spezialisten, zum Beispiel mit Technikern von Partnern, als auch auf Veranstaltungen und Messen. Abgesehen davon lese ich natürlich Klassiker wie Heise, Computerwoche und IT-Administrator.

Was erwarten Sie von der digitalen Zukunft?

Dass die Digitalisierung vieles verbessern und vereinfachen wird. Ich kann mir wenige Bereiche vorstellen, wo sie in Zukunft keine Rolle spielen wird. Das bedeutet umgekehrt, dass sich jeder von uns damit beschäftigen muss. Ich denke auch, dass die Geschwindigkeit immer höher sein wird, mit der man sich mit neuen Themen auseinandersetzen und sich in dem Bereich sicherlich auch von Paradigmen verabschieden muss – nichts wird so bleiben, wie es wenige Jahre davor war. Die Halbwertszeit wird wesentlich geringer werden. Aus Unternehmenssicht sollte die Digitalisierung nicht nur in der IT-Abteilung liegen, sondern muss von allen Führungskräften getragen werden. Meine Meinung ist aber auch, dass man dem Thema Digitalisierung durchaus auch kritisch gegenüberstehen darf. Man kann sie nicht aufhalten, aber man muss sie für seine Zwecke zu nutzen wissen.

FrageMarco Stecher
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