19.04.2019

Kaum sind wir ins neue Office in Raaba bei Graz gezogen (davon werden wir noch gesondert erzählen), schon feiern wir die 10-jährige Firmenzugehörigkeit zweier toller Kollegen: Von unserem Christoph und unserem Gotti. Dass sich die beiden für Solvion schon so lange ins Zeug legen, wird hier sehr geschätzt. Vor allem weil sie fachlich als auch menschlich unschlagbar sind und sie dadurch bestimmt schon einige Recruiter abwimmeln mussten. Was ist es, dass ihnen nach wie vor an Ihrer Tätigkeit bei Solvion gefällt und warum sind sie immer noch mit vollem Herzen dabei? Unsere neue Marketing-Kollegin Kerstin Holzer hat bei den beiden Kollegen nachgefragt um herauszufinden, ob es tatsächlich vor allem an einer unschlagbaren Unternehmenskultur bei Solvion zu liegen scheint ….

Kerstin: Christoph, ein Wahnsinn wie schnell 10 Jahre vergehen. Erzähl mal, wie kamst du vor 10 Jahren zu Solvion?

Christoph: Ja das stimmt! Zu Solvion bin ich eigentlich durch Zufall und „Glück im Unglück“ gekommen (lacht). Ich hatte im Rahmen meines FH-Studiums bereits eine Zusage für ein Berufspraktikum bei einem anderen Unternehmen in Graz. Unmittelbar bei Praktikumsstart wurde mir jedoch mitgeteilt, dass leider doch kein Praktikumsplatz verfügbar wäre. Mein damaliger Ansprechpartner des Unternehmens kannte jedoch Klaus Schwaberger und meinte, dass Solvion eventuell ein Praktikum anbietet und hat mich direkt an die Solvion empfohlen (lacht). Was damals als Notlösung schien wurde zum absoluten Glücksgriff.

Kerstin: Und wie war es bei dir, Gotti?

Gotti: Einer meiner langjährigen Freunde Thomy Gölles hat mich damals aufmerksam gemacht, dass die Solvion einen neuen Mitarbeiter sucht. Daraufhin habe ich mich gleich beworben und bin schlussendlich auch aufgenommen worden.

Kerstin: Das freut mich! Könnt ihr euch noch an euren ersten Arbeitstag bei Solvion vor 10 Jahren erinnern? Wie war das damals? Und wisst ihr vielleicht noch, was eure erste Aufgabe bei Solvion war?

Christoph: Ich weiß noch, dass ich am ersten Arbeitstag sehr herzlich empfangen wurde. Ich wurde allen KollegInnen vorgestellt. Das ging recht schnell, denn damals waren es glaube ich nicht mehr wie 12 (lacht). Ein richtiges Onboarding, so wie wir es heute durchführen, gab es zwar nicht, jedoch hatte bei Fragen und Problemen immer jemand ein offenes Ohr und versuchte mich zu unterstützen. Nach wenigen Stunden wurde mir bereits direkt eine Aufgabe zur Weiterentwicklung einer großen Patentverwaltungssoftware übergeben.

Gotti: Bei mir war die erste Tätigkeit, glaube ich, meinen Arbeitsplatz gemeinsam mit Kollegen einzurichten. Und danach gab es bereits ein SharePoint „Bootcamp“ durch Thomy und Stefan Hager. (lacht)

Kerstin: Wart ihr mit dem Thema „Digitaler Arbeitsplatz“ schon vor eurer Zeit bei Solvion vertraut? Welche Bedeutung hat das Thema heute für euch?

Gotti: So wie man den Begriff heute versteht, nicht. Natürlich waren digitale Services auch damals schon Thema, aber erst durch den Reifegrad, den Cloud-Dienste in den letzten Jahren erreicht haben, entwickelte sich der digitale Arbeitsplatz zur Realität.

Christoph: Vor 10 Jahren hatte der Begriff –  wie wir in heute kennen und leben – sicher noch einen ganz anderen Stellenwert. Ich hatte zwar davor schon mit unterschiedlichen Technologien und Architekturen zu tun, jedoch funktionierten gewisse Dinge erst im Laufe der Zeit richtig gut. Die Tendenz in Richtung Hybridszenarien und Cloudtechnologien und vor allem die Akzeptanz solcher Lösungen ist ein wichtiges Thema, um einen „digitalen Arbeitsplatz“ überhaupt erst zu ermöglichen. Meiner Meinung nach hat das Thema einerseits enormes Potential und andererseits auch noch viel Luft nach oben. Wir befinden uns erst mittendrin im digitalen Wandel – unabhängig von der Branche. Interessant wäre es sicher dieselbe Frage in 10 Jahren wieder zu stellen.

Kerstin: Ja, da bleibt es spannend! … 10 Jahre sind eine lange Zeit, warum seid ihr Solvion bis jetzt treu geblieben? Was motiviert euch, was begeistert euch hier als Solvionese täglich euer Bestes zu geben?

Christoph: Bei dieser Frage könnte ich sehr viele Punkte aufzählen und weiß gar nicht, wo ich am besten anfangen soll (lacht). Neben der Möglichkeit, an verschiedenen Projekten und interessanten Themen mitzuarbeiten, sind für mich die Chance aus Fehlern zu lernen, sowie diverse Weiterbildungsmöglichkeiten sehr wichtig. Das findet man hier bei Solvion alles. Weiters weiß ich die grundsätzliche Flexibilität, was Arbeitszeit und Arbeitsort betrifft, sehr zu schätzen. Das Beste hier ist aber sicher der Zusammenhalt des gesamten Teams. Viele Kollegen sind zu guten Freunden geworden. Außerdem kommt der Spaß definitiv nicht zu kurz.

Gotti: Wir bei der Solvion sind ein eingeschworenes Team und es haben sich über die Jahre wirkliche Freundschaften entwickelt. Das ist für mich unbestritten einer der wichtigsten Aspekte. Natürlich tragen flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und interessante Tätigkeitsfelder dazu bei, dass man gerne bei der Solvion arbeitet.

Kerstin: Schön zu hören! Was waren eure persönlichen Highlights in der Zeit als Solvionese?

Christoph: In den letzten 10 Jahren konnte ich unglaublich viele Eindrücke, Highlights und Erfahrungen in der Solvion Familie sammeln. Viele Erlebnisse, legendäre Betriebsausflüge und Erfolgsgeschichten würden ganze Bücher füllen und es definitiv auf die Bestsellerliste der Belletristik schaffen. Die Sportlichkeit – sei es bei Firmenläufen, Radeln durch ein Bergwerk oder eine Fitbit-Schritte-Challenge – ist in all den Jahren auch nie zu kurz gekommen. Ich kann mich noch sehr gut an unseren ersten Triathlon erinnern und wie einige von uns mit einem 65-jährigen Teilnehmer gemeinsam um den letzten Platz beim Schwimmen gekämpft haben (lacht). Ein besonderes, aber auch sehr emotionales Highlight war definitiv der Umzug ins neue Büro nach Raaba in diesem Jänner. Es ist schon fast unglaublich, mit wie viel Einsatz und Leidenschaft hier – vor allem von Wolfgang Schreiner – ein perfektes Arbeitsumfeld geschaffen wurde.

Gotti: Da kann ich mich nur anschließen. Und die Betriebsausflüge waren schon immer legendär. Fotos davon sollten aber besser nicht in Umlauf gebracht werden. (lacht)

Kerstin: Na dann kann ich den ersten Betriebsurlaub mit euch kaum mehr erwarten (lacht). Gotti, du bist ja nun Technical Lead in der Abteilung Modern Workplace Solutions. Was macht ihr in dieser Abteilung eigentlich?

Gotti: Wir stehen in engem Kontakt mit den Kunden und unterstützen bei der Konzeption, Installation und Konfiguration von sogenannten modernen Arbeitsplätzen auf Basis der Microsoft Technologien SharePoint und Office 365. Der Fokus in unserem kleinen Team liegt auf der Infrastrukturseite, das heißt wir klären mit Kunden ab, welche infrastrukturellen Konfigurationen und ggf. Installationen erforderlich sind, damit wir unsere Lösungen deployen können. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Beratung. Wir versuchen hierbei unsere Kunden für diese Technologien zu „enablen“ und stellen unser langjähriges Know-How zur Verfügung.

Kerstin: Und wie sieht das bei dir aus, Christoph? Du bist Technical Lead in der Abteilung Operational Services. Was sind hier deine Hauptaufgaben?

Christoph: Operational Services ist eigentlich noch eine relativ neue Abteilung und existiert in dieser Form jetzt erst seit knapp einem Jahr. Gemeinsam mit Andreas Fank, Klaus Schwaberger und auch unterstützend Mathias Schreiner haben wir das Team letztes Jahr komplett neu aufgebaut. Im Operational Services-Team unterstützen wir unsere Kunden bei Betrieb, Wartung und Erweiterung von unseren Lösungen oder übernehmen beispielsweise auch bestehende Portale oder Infrastrukturen und gewährleisten so den Betrieb.

Im Zuge des Neuaufbaus wurde das damals eigenständige Support Team komplett in Operational Services integriert. Das bedeutet, dass wir allen aktiven und künftigen Support Kunden sowohl 2nd Level als auch 3rd Level Support anbieten können. Dadurch können wir sehr schnell auf Anfragen bzw. Probleme reagieren. Zusätzlich können bei uns Change-Request bearbeitet und kleine Projekte mit kurzen Durchlaufzeiten umgesetzt werden, ohne auf ein anderes Team zurückgreifen zu müssen. Schulungen, „Ask-the-Expert“-Sessions und Workshops bieten wir ebenfalls an um den Kunden auch auf dieser Ebene bestmöglich zu unterstützen. Dabei obliegt mir die technische Verantwortung im Team und Andreas Fank leitet den organisatorischen und personellen Teil. Die Herausforderung ist, dass wir in diesem Team sowohl fundiertes als auch breites Wissen benötigen um unseren Kunden eine zentrale Anlaufstelle für alle Applikationsthemen rund um Azure, Office 365 und SharePoint sowie Kommunikationslösungen wie Skype for Business, Teams oder Anywhere365 bieten zu können. Das gelingt uns aber mittlerweile sehr gut, da wir auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen können.

Kerstin: Sehr spannend! Die Rolle, die ihr jetzt habt bei Solvion, hat sich diese über die Jahre gewandelt oder blieb sie konstant? Wie war euer Karriereweg bei Solvion?

Gotti: Über die zehn Jahre gab es technologisch immense Weiterentwicklungen. Um dem gerecht zu werden, gab es natürlich auch organisatorische Veränderungen in Form von Abteilungswechseln. Unabhängig von der zugrundeliegenden Technologie hat sich mein Tätigkeitsfeld aber nicht so fundamental verändert wie man es zuerst annehmen möchte. Der tägliche Kundenkontakt spielt in meinem Arbeitsalltag immer noch die wichtigste Rolle.

Christoph: Durch das kontinuierliche Wachstum hat sich Solvion permanent verändert und weiterentwickelt. Ich habe in den Letzen Jahren viele organisatorische Veränderungen miterlebt und war auch schon einige Male bei Änderungen des Teams oder des Teamnamens involviert. Begonnen habe ich als klassischer Software-Entwickler und bin dann immer mehr in die System-Architekten-Rolle gewandert. Dort haben mich vor allem Thomy Gölles und Stefan Hager sehr unterstützt und gefördert. Im Laufe der Zeit war ich dann in Projekten für die technische Umsetzung verantwortlich.

Kerstin: Wie hat sich Solvion über die Zeit verändert? Was war früher anders als heute?

Gotti: Die Solvion hat sich an vielen Stellen weiterentwickelt und ist deutlich gewachsen. Um dem gerecht zu werden haben wir Anfang dieses Jahres nun unser neues Büro am Rande von Graz bezogen. Wolfgang hat hier schon was Tolles auf die Beine gestellt!
Früher ging aufgrund der geringeren Mitarbeiterzahl vieles noch auf „Zuruf“. Heute wäre das aufgrund der Größe und Komplexität sehr schwierig. Deshalb laufen heute viele Dinge viel geordneter ab und es gibt konkrete Ansprechpartner für unterschiedliche Aufgabenbereiche.

Christoph: Ja, Solvion ist mit jedem Jahr gereift und gewachsen und steht nun sozusagen knapp vor der Volljährigkeit. Das merkt man auch deutlich. Früher gab es kaum definierte Prozesse, Abläufe und Schnittstellen. Wir saßen damals mehr oder weniger auch nur in einem Büro. Es gab auch ein paar Rückschläge, die ich im Laufe der Zeit miterlebt habe. Heute sieht das jedoch ganz anders aus. Aus Fehlern und Rückschlägen wurde gelernt und Dinge, die gut funktioniert haben wurden weiter optimiert. Auch viele innovative Themen wurden und werden nun umgesetzt. Dieser Wandel wird durch die neuen Büroräumlichkeiten nochmals deutlich unterstrichen.

Kerstin: Was macht für euch zusammenfassend das Arbeiten bei Solvion aus?

Christoph: Ich sehe Solvion in vielen Bereichen als Vorzeigeunternehmen, vor allem was die Unternehmenskultur betrifft. Der Zusammenhalt und Einsatz jeder einzelnen Person ist enorm und ich bin sehr stolz schon lange ein Teil sein zu dürfen. Außerdem haben wir definitiv auch mehr als genug Spaß an und bei der Arbeit (lacht).

Gotti: Das kann ich nur unterstreichen. Bei der Solvion unterstützen wir uns gegenseitig und gehen respektvoll miteinander um. Wir arbeiten mit den neuesten Technologien und sind am Puls der Zeit. Flexible Arbeitszeiten und flexible Arbeitsplätze schaffen ein Umfeld, in dem man sich selbst sehr viel einteilen kann. Und auch der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz! (lacht auch).

Kerstin: Mögt ihr eine lustige Anektote mit uns teilen?

Christoph: Da gäbe es sicher einiges von unseren Skitagen, Grillfeiern und Betriebsausflügen zum Erzählen – vieles würde uns vermutlich aber keiner glauben. (lacht) Sehr lustig war aber, als einmal plötzlich ein Mann mit seinem Computer unter dem Arm bei uns mitten im Büro stand und meinte, wir müssten diesen unbedingt reparieren, da wir ja von Microsoft sind. Es war einiges an Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit notwendig, um den etwas verärgerten Mann zu beruhigen.

Kerstin: Wie habt ihr euch über die Zeit verändert?

Christoph: Ich habe in den letzten Jahren sehr viel sowohl technologisch als auch persönlich gelernt und viele Erfahrungen sammeln können, die mich geprägt haben.

Gotti: Ich denke ich bin über die Jahre ruhiger und fokussierter geworden. Natürlich hilft die Erfahrung einen bei den Kundenprojekten. Man geht an komplexere Themen bedachter heran und konzentriert sich auf die wesentlichen Dinge.

Kerstin: Abschließend: Was sind eure Ziele für die nächsten 10 Jahre?

Christoph: Genaue Ziele zu definieren ist denk ich in unserem dynamischen Umfeld gar nicht so einfach, da man permanent auf Veränderungen reagieren muss. Ein operatives Ziel ist aber definitiv den Operational Services-Bereich noch weiter auszubauen um ein noch besseres Kundenerlebnis bieten zu können. Langfristig würde ich mir wünschen, dass wir weiter erfolgreich sind und wir auch noch weiterwachsen. Mein Ziel ist es, nie meine Leidenschaft, Begeisterung und Motivation zu verlieren und ich hoffe noch viel an der Zukunft von Solvion mitgestalten zu können.

Gotti: Durch das stetige Wachstum ergeben sich immer neue Möglichkeiten in der Firma. Ich habe da jetzt keine konkrete Zielsetzung, aber ich hoffe, dass die nächsten 10 Jahre genauso erfolgreich sein werden wie es die letzten 10 Jahre waren. Ich möchte auf alle Fälle weiterhin meinen Beitrag dazu leisten und freue mich auf die nächsten Jahre.

Kerstin: Danke für eure Insights und das nette Gespräch. Auf die nächsten 10 Jahre mit euch! …

Christoph (links) und Gotti beim gemütlichen Plausch über ihre letzten 10 Jahre bei Solvion