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Aktuelles

Aug 26
Office 365 - Wofür brauche ich das?

​In Gesprächen mit Kunden und Interessenten kommt immer wieder die Frage: Office 365 klingt ja gut - aber wofür brauche ich das? Daher zeige ich Ihnen anhand von 3 beispielhaften Business-Szenarios, wie Office 365 in Unternehmen eingesetzt werden kann und damit Kosten und Zeit gespart werden können:

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Szenario 1: Schnelle und kosteneffiziente IT-Anbindung für Zweigstellen

Das Unternehmen  InternationalBau eröffnet regelmäßig Baubüros in anderen Ländern, um große Projekte vor Ort zu betreuen und abwickeln zu können. Früher war dafür die IT-Anbindung ein großes Thema und mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Mit Office 365 verringert sich der Aufwand beträchtlich.

Neue Benutzer für das Baubüro werden im ActiveDirectory angelegt und mittels DirSync nach Office 365 synchronisiert. Postfächer werden in Exchange Online angelegt und die Projekt-Seiten in SharePoint Online per Template erstellt. Der neue Benutzer meldet sich am Office 365 Portal an, installiert die Office Suite und kann sofort mit seiner Arbeit beginnen. Exchange, SharePoint, Lync und Yammer - ist bereits alles vorhanden.

Wenn das Projekt beendet ist, werden die Projekt-Seiten auf read-only gesetzt und die Inhalte archiviert oder gelöscht. Die Benutzer werden anderen Projekten zugewiesen oder deaktiviert.

Szenario 2: Partnerportale für die Zusammenarbeit mit Partner-Unternehmen

Das Unternehmen BusinessConsult arbeitet in vielen Projekten mit Partner-Firmen zusammen. Damit die Projekt-Kommunikation über Unternehmensgrenzen hinweg funktioniert und in geregelten und nachvollziehbaren Bahnen verläuft, werden SharePoint Online und Yammer eingesetzt.

Pro Projekt oder pro Partner-Firma wird eine SharePoint Projekt Seite angelegt. Auf dieser werden die internen, mittels DirSync synchronisierten Benutzer entsprechend berechtigt, bei den MitarbeiterInnen der Partner-Firma funktioniert das über deren Live-Account. Zusätzlich gibt es pro Partner-Firma ein Yammer Netzwerk, in dem die dazugehörige Projekt-Kommunikation stattfindet.

 

Szenario 3: Vorbereitete Testumgebungen ohne Hardware-Investition

Das Unternehmen BigCompany möchte seine IT-Technologien auf den neuesten Stand bringen, musste jedoch aus Kompatibilitätsgründen bis vor kurzem mit Office 2007 und Exchange 2007 vorlieb nehmen. Für das geplante Upgrade sind jedoch die vorhandenen Hardware-Ressourcen relativ knapp.

Mit Office 365 ist es ohne großen Kostenaufwand möglich, den kompletten Umfang der Wave 15 zu testen, ohne in zusätzliche Hardware investieren zu müssen. Microsoft bietet bereits vorbereitete Testumgebungen an, um den vollen Funktionsumfang ohne aufwändige Vorarbeiten testen zu können. Durch diverse Neuerungen in Office 2013 ist es auch möglich, diese Version parallel zu einer bestehenden Office Suite laufen zu lassen. Auf diese Weise ist es möglich, das gesamte Upgrade vorher ausgiebig zu testen, ohne den Produktivbetrieb zu beinträchtigen und eine umfassende Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

 

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Aug 20
Sicherheit in Office 365 mit Azure RMS

​In der heutigen Zeit, in der viel von Überwachung und Datensicherheit gesprochen wird, ist es für manche Unternehmen noch immer schwer vorstellbar, Daten in die Cloud auszulagern. Sie haben Bedenken, ob ihre Daten in der Cloud sicher vor unbefugtem Zugriff oder Manipulation sind. Microsoft baut seine Cloud-Technologien kontinuierlich weiter aus, und so sind Unternehmen gut beraten, sich rechtzeitig mit dem Thema auseinander zu setzen.

Um den Kundenunternehmen Datensicherheit zu garantieren, gibt es Verträge, welche zwischen Microsoft und den Unternehmen abgeschlossen werden. Diese Verträge sollen sicherstellen, dass Daten, die in der Cloud abgelegt werden, vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.

Trotzdem kann es vorkommen, dass unbefugte Dritte die Daten abfangen können. Das wäre natürlich fatal - besonders dann, wenn es sich um sensible Unternehmensdaten handeln würde. Aus diesem Grund bietet Microsoft diverse Tools an, welche die Datensicherheit erhöhen, eines davon ist Azure Rights Management Service (Azure RMS).

Azure Rights Management Service - ein Tool für mehr Datensicherheit

Azure RMS ist dazu gedacht, Daten, die in der Cloud ablegt werden, zu verschlüsseln. Darüber hinaus ist es möglich, Richtlinien zu definieren, die regeln, welche User die Daten lesen dürfen aber auch, welche User die Daten nicht lesen dürfen, selbst wenn diese im Besitz der Daten sind.

Ein Beispiel soll diesen Dienst ein wenig veranschaulichen:

Benutzer A möchte eine E-Mail mit Inhalten, die Unternehmensdaten des Unternehmens A beinhalten, an Benutzerin B senden. Benutzer A möchte jedoch sicherstellen, dass keine andere Person außer Benutzerin B die Inhalte der E-Mail öffnen kann. Dazu verwendet Benutzer A das Azure RMS. Sobald Benutzerin B die E-Mail in ihrem Postfach vorfindet und öffnet, muss sie sich authentifizieren. Dies bedeutet, Benutzerin B muss sich am Authentifizierungsserver mit ihrer Microsoft Live ID anmelden. So wird sichergestellt, dass der Server weiß, dass Benutzerin B auch tatsächlich die ist, die sie vorgibt zu sein und erst jetzt kann der Inhalt der E-Mail von ihr geöffnet werden.

 

Diese Technologie basiert auf der Transport Layer Security Verschlüsselung. Das bedeutet, dass die E-Mail vom Zeitpunkt des Versendens durch den Absender bis zum Zeitpunkt des Empfangs durch den Empfänger verschlüsselt ist und erst entschlüsselt wird, sobald sich der Empfänger korrekt authentifiziert hat. Der Mailversand lässt sich grundsätzlich wie folgt skizzieren:

 

 

Der Benutzer, der die verschlüsselte E-Mail erhält, bekommt im Grunde nur eine HTML Datei, die er öffnen muss, um den Inhalt der E-Mail lesen zu können. Dies sieht dann so aus:

 

Wenn der Benutzer die HTML Datei öffnet, erhält er die Aufforderung, sich zu authentifizieren und mit einem gültigem Microsoft Konto anzumelden. Erst wenn er sich erfolgreich authentifiziert hat, kann er den Inhalt der E-Mail lesen. Dies hat den Vorteil, dass nur jene Empfänger den Inhalt der E-Mail ansehen können, welche auch wirklich den Inhalt lesen dürfen.

Auch für SharePoint

Mit der Hilfe von Azure RMS ist es ebenfalls möglich, Dateien die in SharePoint Listen gespeichert sind, sicher zu verschlüsseln. Darüber hinaus kann man definieren, ob BenutzerInnen, die Zugriff auf eine SharePoint Liste haben, auch die Dateien der Liste ansehen, herunterladen oder bearbeiten dürfen oder nicht. Das heißt es ist möglich Dokumente nur an bestimmte Personen zu verteilen, ohne sich darum sorgen zu müssen, dass das Dokument ungewollt von Dritten gelesen/bearbeitet werden kann. Diese Funktionen sind sowohl für SharePoint/Exchange Online als auch für den On-Premise SharePoint/Exchange verfügbar. Neben den Standardeinschränkungen kann man auch konfigurieren, welche BenutzerInnen das heruntergeladene Dokument drucken oder Inhalte aus dem Dokument kopieren dürfen. Dies ist besonders interessant, denn wenn definiert wurde, dass das Drucken des Dokuments nicht erlaubt ist, ist es auch nicht möglich, einen Screenshot des Dokuments zu machen, da dieser nur ein schwarzes Bild anzeigt.

Da Azure RMS noch relativ neu ist, wird es in Zukunft sicherlich noch mehr Funktionalitäten geben, die dazu beitragen, sicheren Dateiaustausch zu gewährleisten.

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Aug 18
Unified Communications auf Wachstumskurs

​Gartner und Forrester Research, 2 der wichtigsten US Marktforschungsinstitute für Informationstechnologien, positionieren Microsoft in ihren aktuellen Studien jeweils als führenden Anbieter innerhalb des Unified Communications Markts.

Gartners 2014 Magic Quadrant for Unified Communications

Gartner setzt zur Visualisierung der Ergebnisse der Marktanalysen seit Jahren sogenannte Magic-Quadrants ein. Magic-Quadrants stellen dar, wie bestimmte Anbieter sich nach von Gartner definierten Kriterien innerhalb dieses Marktes positionieren. Die Positionierung erfolgt in einem der vier Quadranten: Leader, Visionär, Herausforderer und Nischenakteure.
Die Gartner-Analysten ordnen Microsoft mit Lync dieses Jahr im Quadranten der Leader ein. Beim Konkurrenten Cisco war man es lange Zeit gewöhnt, der wichtigste Player am Markt zu sein. Microsoft Lync kam Jahre später auf den Markt - und hat nun Cisco den Rang abgelaufen. Lesen Sie hier die komplette Gartner-Studie

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Forrester Wave™: On-Premises Unified Communications And Collaboration, Q2 2014

Anders als bei Gartner, wo man sich bereits seit der Markteinführung mit Unified Communications beschäftigt, hat Forrester heuer erstmals eine Studie zum Thema veröffentlicht. Auch diese gibt Microsoft Anlaß zur Freude, wird Microsoft und Lync-Technologie hier ebenfalls zur Gruppe der Leader gezählt. Lesen Sie hier die komplette Forrester Studie

Was wir für Sie tun können

Als höchstzertifizierter Microsoft Partner Österreichs im Bereich Unified Communications beraten wir unsere Kunden im Vorfeld von Technologieprojekten, setzen diese um und begleiten sie während und nach der Einführung neuer Technologien.

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Aug 18
Cloud, aber sicher!

Was ist für Sie wichtig, wenn Sie sich ein neues Auto kaufen? Ein entscheidendes Kriterium für viele Menschen ist neben Marke, Leistung, Zusatzausstattung und Preis die Sicherheit, die das Fahrzeug bietet. Ähnlich ist das auch bei der Migration von IT-Services von Unternehmen in die Cloud.

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In der Studie Enabling The Secure And Rapid Adoption Of Cloud Services hat Forrester die aktuelle und zukünftige Sicherheitslage bei Cloud-Umgebungen für nordamerikanische und europäische Unternehmen untersucht.

Die Studie macht deutlich, dass sich die Cloud-Einführung immer weiter verbreitet, weil die Vorteile (flexible Kostenmodelle, rasche Implementierung, hohe Verfügbarkeit, Leistung) viele Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Cloud-Anbietern (Reaktionsfähigkeit bei schwerwiegenden Service-Unterbrechungen, Schutz sensibler Daten, Unterstützung der Einhaltung rechtlicher Anforderungen) aufwiegen.

*Die Ergebnisse beruhen auf Befragungen von IT-Sicherheit-Entscheidern von Unternehmen mit mehr als 1000 MitarbeiterInnen, quer durch alle Branchen. Je die Hälfte der Unternehmen hat ihren Hauptsitz in Europa, die andere Hälfte in den USA.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie

  • Flexible Modelle, Skalierbarkeit und niedrigere Gesamtkosten tragen weiter zur Cloud-Einführung bei
  • Vierzig Prozent der Unternehmen haben ihr E-Mail-System in die Cloud verlagert, und weitere Arbeitsprozesse werden folgen
  • Bei der Bewertung von Cloud-Anbietern legen Unternehmen ihren Schwerpunkt auf Netzwerksicherheit, Datenschutz und betriebliche Kontinuität
  • IT-Experten rechnen in Folge der Cloud-Einführung mit einigen Änderungen bei Sicherheitsarchitektur und -prozessen
  • Um einen präzisen Datenschutz zu gewährleisten, erwarten Unternehmen sichere Datenbanken und Speichermöglichkeiten

 

Arbeitsprozesse werden in die Cloud verlagert

Ziel der Befragung war es auch, heraus zu finden, welche Arbeitsprozesse die Unternehmen schon in die Cloud verlagert haben oder die Auslagerung geplant haben. Es zeigte sich, dass immerhin 62% der befragten Unternehmen mit ihrem E-Mail Management bereits in die Cloud gegangen sind oder dies innerhalb der nächsten 12 Monate vorhaben. Am nächsthäufigsten genannt wurden in diesem Zusammenhang die klassischen Office-Anwendungen (50%), Datenspeicherung (50%) und Dokumentenmanagement (49%).

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Auch die Unternehmen in Österreich beschäftigen sich bereits intensiv mit dem Thema Cloud. Erster und wichtiger Schritt zum gewinnbringenden Gang in die Cloud ist das Wissen um Möglichkeiten und Sicherheitsaspekte.
Sprechen Sie mit uns - wir stellen Ihnen die richtigen Fragen und erarbeiten mit Ihnen den IT-Fahrplan, der zu Ihrem Unternehmen passt – technologisch und organisatorisch.

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Jul 23
Neu: OfficeMaster Gate Advanced

Im Rahmen des Partnertages 2014 stellte Ferrari electronic kürzlich ein neues, von Insidern bereits mit Spannung erwartetes Produkt vor:

Das neue ​ISDN Gateways OfficeMaster Gate Advanced

Solvion - als einziger österreichischer Ferrari Partner- war dabei und ich habe mir das OfficeMaster Gate Advanced bereits genauer angesehen.

Dieses Gateway wurde speziell für "sanfte" Lync Migrationen entwickelt und verfügt über folgende Schnittstellen:

  • 4x S0/BRI
  • 2x S2M/PRI
  • 2x Analog/FXS
  • 2x Ethernet (LAN/WAN) für den Einsatz als Session Border Controller
  • 4x USB
  • 1x HDMI
  • 1x MicroSD (Firmware)

Da die Schnittstellen einfach bei Bedarf über eine Lizenz aufgeschaltet werden können, ergibt sich eine maximale Flexibilität für den Kunden. Neu ist auch ein Relais zwischen den beiden PRI Schnittstellen, sodass bei Ausfall des Gateways die ISDN Signale einfach an eine dahinter angeschlossene PBX durchgereicht werden können, um die Ausfallsicherheit bei Drop&Insert Szenarien zu erhöhen.      

Natürlich wird es auch in der neuen Gateway Firmware wieder zahlreiche Erweiterungen geben, wie z.B. ein neues Monitoring Framework zur Überwachung, eine neue Weboberfläche für einfachere Verwaltung, Call-Deflection via ISDN QSIG sowie Unterstützung mehrerer externer SIP-Trunks.

Die Schnittstellen des neuen OfficeMaster Gateway Advanced:

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Im Rahmen des Partnertages 2014 präsentierte Ferrari electronic zahlreiche weitere Neuerungen für die OfficeMaster Produktfamilie wie:

  • Mehr Sprachen auf Nutzerseite (Italienisch, Spanisch, Französisch)
  • Kalenderauswertung In Microsoft Exchange
  • Lync2Fax Plugin für den Lync Client
  • Social Media Connector für OfficeMaster
  • Erweiterungen im Directory Service, welches bei Lync Migrationen ein automatisches Routing zwischen Lync und herkömmlicher PBX am Gateway ermöglicht.

 

Auch für Unterhaltung war gesorgt: da der Ferrari electronic Partnertag in die Zeit während der Fußball-WM fiel und man in Berlin-Schönefeld weiß, was sich Partner & Partnerinnen wünschen, gab es am Ende des Tages auch noch spannendes Public Viewing für alle!

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Jul 18
Country Partner of the Year Award

Erfolg für Solvion beim MS Country Partner of the Year Award!

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Beim MS Country Partner of the Year Award 2014 wurde Solvion mit dem hervorragenden 2. Platz ausgezeichnet! Die Awards wurden kürzlich im Rahmen der WPC, der jährlich stattfindenden globale Konvergenz der Top-Partner von Microsoft, verliehen. Dieses Jahr beteiligten sich insgesamt 3200 Unternehmen aus 112 Ländern und gaben Einreichungen in 46 verschiedenen Kategorien ab, weltweit wurden 96 Country Partner of the Year Awards verliehen.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und dürfen an dieser Stelle das Statement von der Worldwide Partner Conference 2014 wieder geben:
These partners and their award nominations were truly exceptional, and their accomplishments should be viewed as examples of excellence for every Microsoft partner.

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Jul 16
Lync Call Features Nr. 2

Wie bereits im Blogbeitrag Lync Call Features 1 erwähnt, wird in Gesprächen mit Kunden und Interessenten manchmal die Vermutung geäußert, Lync 2013 würden wesentliche Funktionen einer herkömmlichen PBX fehlen. In diesem Beitrag zeige ich, wie sich das Chef/Sek-Szenario ebenso mit Lync abbilden lässt.

Definition von Stellvertretungen

Im Lync Client hat man die Möglichkeit, Stellvertretungen zu definieren, um z.B. die Anrufe des Chefs/der Chefin an AssistentInnen weiterzuleiten bzw. den AssistentInnen die Funktion anzubieten, im Auftrag des Chefs/der Chefin Anrufe zu tätigen bzw. Lync Online-Meetings zu planen (Chef/Sek-Szenario).

Beginnen wir zuerst mit der Konfiguration der Stellvertretungen:

Zuerst werden ein oder mehrere Kontakte als Stellvertretung(en) hinzugefügt. Im konkreten Fall definiert der Benutzer Lync1 den Benutzer Lync2 als Stellvertretung. Dies geschieht in den Lync Client Optionen unter „Anrufweiterleitung“ – „Stellvertretungen bearbeiten“.

stellvertretung_definieren.png 

In diesem Fenster kann auch definiert werden, nach wie vielen Sekunden der Anruf auch bei den Stellvertretungen signalisiert wird.

Damit alle Anrufe sofort auf die AssistentInnen weitergehen, muss die Anrufweiterleitung dementsprechend konfiguriert werden.

stellvertretung_anrufweiterleitung.png Ab sofort gehen alle Anrufe bei der Stellvertretung ein.

Die Stellvertretung erhält im Lync Client die Information, dass sie jemand als Stellvertretung hinzugefügt hat.

notiz_stellvertretung.PNG 

Das Lync Popup bei der Stellvertretung stellt sich wie unten gezeigt dar, wenn ein Anruf, der eigentlich an den Chef / die Chefin adressiert ist, bei ihr landet.

eingehender_anruf_stellvertretung.png 

Die BenutzerInnen, die den Anruf tätigen, sehen beim Rufaufbau, dass auch die Stellvertretung angerufen wird.

anruf_boss_und_stellvertretung.png 

Die Stellvertretung hat jetzt außerdem die Möglichkeit, Anrufe im Auftrag des Chefs / der Chefin zu tätigen.

stellvertretung_iA_boss_anruf.png 

Auf der Gegenseite wird angezeigt, dass die Stellvertretung im Auftrag (Namen) des Chefs / der Chefin anruft.

eingehend_anruf_iA.png 

Damit Lync2 auch Online Meetings im Auftrag von Lync1 erstellen kann, benötigt Lync2 Vollzugriffsrechte auf das Exchange Postfach des Chefs / der Chefin (Lync1). Diese Tätigkeit wird normalerweise vom Helpdesk oder von den Exchange AdministratorInnen erledigt, daher gehe ich in diesem Blogbeitrag nicht näher darauf ein.

kalender.PNG 

Lync2 legt einfach im Kalender von Lync1 eine neue Besprechung an, stuft es als Lync Online Meeting ein und schickt es ab.

online_meeting.png 

Der Empfänger bekommt die Termineinladung und sieht, dass sie von Lync2 im Auftrag von Lync1 erstellt wurde.

online_meeting_eingeladener.png 

Wir begleiten Sie mit Schulungskonzepten, Technical Workshops, Online Trainings und vielem mehr - bitte kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner!

Jul 14
SingleSignOn, DirSync und ADFS - was bedeutet das?

Im Zusammenhang mit Office 365 fallen immer wieder die Begriffe Single Sign On, DirSync und ADFS. Alle 3 sind Authentifizierungsmöglichkeiten für Office 365, die ich in diesem Beitrag erläutern möchte. Weiters werde ich auch darauf eingehen, wie diese die Usability verbessern können.

 

SingleSignOn

SingleSignOn bezeichnet die Möglichkeit, wenn User in ein System einsteigen und im Hintergrund wird die Authentifizierung abgewickelt. Für den User ist die Anmeldung kaum merkbar, das Arbeiten scheint wie "aus einem Guss" zu funktionieren. Die Übergabe des User-Token von System zu System geschieht im Hintergrund und ist für den User nicht ersichtlich.

 

DirSync

DirSync ist eine Form von SingleSignOn - allerdings nur scheinbar.

Bei dieser Systematik werden die Account-Daten inkl. eines Passwort-Hashes in die Cloud Version des Active-Directories kopiert.

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Somit meldet sich der User in Office 365 mit den gleichen Daten wie in der gewohnten Umgebung des firmeneigenen Netzwerkes an, aber es ist eben nur eine Kopie und dadurch nur ein "gefühltes" SingleSignOn. Der User muss sich zwar keine zusätzlichen Benutzerdaten merken, aber es gibt immer noch den Anmeldevorgang welcher durchzuführen ist. Gespeicherte Passwörter in der Applikation oder im Browser sind eigentlich nur als Erleichterung für den User zu sehen und nicht als Teil des SingleSignOn.

 

 

ADFS

ActiveDirectory Federation Services ist der Dienst, wenn es um Office 365 und SingleSignOn geht. Dabei verwenden sowohl das lokale Active-Directory als auch das Office 365 Pendant denselben User-Token, um den Benutzer zu authentifizieren.

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Somit gibt es nur eine Stelle, die den Benutzer authentifiziert, was wiederum dem Prinzip des SSO entspricht.

 

Welches System ist nun das geeignetste?

Liegt das Hauptaugenmerk auf einer schnellen und unkomplizierten Einbindung von Office 365 Services, ist sicherlich DirSync die beste Option. Hierbei wird nur ein Server onPremise benötigt (die Installation des DirSync Tools ist auch auf einem bestehendem Server möglich, kein Domain Controller). Die Konfiguration des O365 Portals und des DirSync Tools kann recht rasch durchgeführt werden und ist somit der ideale Einstieg in die Welt von Office 365. High Availability ist hierbei auch kein großes Thema, denn sollte der DirSync Server nicht erreichbar sein, können sich die User trotzdem in Office 365 anmelden, lediglich Änderungen am lokalen User Profil werden erst wieder synchronisiert, wenn der Server wieder erreichbar ist.

Gilt es eine möglichst enge Verknüpfung von onPremise und Cloud zu schaffen und den Usern einen einheitlichen Eindruck zu vermitteln, ist sicherlich ADFS die beste Wahl. Die Implementierung ist allerdings deutlich aufwändiger als DirSync und bedarf einer umfangreichen Planungs- und Testphase, um eventuelle Probleme vorab zu beseitigen. Es werden 2 Server benötigt, wobei einer davon auch von außen erreichbar sein muss. In Bezug auf High Availability gilt es mehr zu berücksichtigen, denn beim ADFS Authentifizierungs-Prozess wird direkt am ADFS Server angefragt. Sollte dieser nicht erreichbar sein kann, sich kein lokaler User bei Office 365 Services anmelden. Seit kurzem besteht jedoch die Möglichkeit, Windows Azure beim Thema ADFS miteinzubeziehen. Es ist somit nicht zwingend erforderlich, das Thema High Availability komplett selbst abzubilden, sondern nun möglich, die ADFS Infrastruktur in die Cloud von Windows Azure auszulagern.

adfs_Azure.jpg 

Die on-Premise HA-Bedürfnisse beschränken sich dann lediglich auf die Internet-Anbindung und das VPN-Gateway. Um Geo-Redundanz zu ermöglichen, wäre auch eine Hybrid-Variante mit ADFS-Servern in Windows-Azure und on-Premise denkbar.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt von verschiedensten Faktoren ab. Zusammenfassend lässt sich sich sagen:  Je größer die Anzahl der User auf Office 365 und je sensibler die Daten sind, desto eher ist der Weg über ADFS mit High Availability zu empfehlen.

Jul 11
Neues Video: Anbindung von Lync an Telefonanlagen

​Microsoft Lync wurde entwickelt, um die (Tele)Kommunikation zwischen Menschen zu unterstützen und ist eine einheitliche Kommunikationsplattform (Unified Communications) für Unternehmen.

Lync: Mehrwert gegenüber klassischer Telefonie

Über Lync bleiben Benutzer im Rahmen ihrer täglichen Arbeit von überall aus in Verbindung, indem sie mobile Geräte mit Windows 8 oder einem anderen Betriebssystem verwenden. Lync bietet eine einheitliche Clienterfahrung für Anwesenheitsinformationen, Instant Messaging, VoIP, Video und Besprechungen. Lync-Benutzer können mit allen Skype-Benutzern in Verbindung treten und so in hoher Qualität mit Hunderten von Millionen von Menschen in aller Welt kommunizieren.

Der Weg zur perfekten Unified Communications Lösung

In vielen Unternehmen und Organisationen sind klassische Nebenstellenanlagen (PBX) im Einsatz. Abhängig von den technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen empfehlen wir unseren Kunden oft die schrittweise Integration von Lync. Das Beratungs-Video: "Anbindung von Lync an Telefonanlagen" zeigt in kompakter Form einen von Solvion empfohlenen Weg zu Ihrer perfekten Unified Communications Lösung mit Lync. Wir geben Ihnen darin einen kurzen Überblick über die verschiedenen technischen Möglichkeiten der Anbindung und erläutern die jeweiligen Vor- und Nachteile.

 

Sie möchten gerne mehr erfahren?

Unsere Ansprechpartner beantworten gerne Ihre Fragen!

Jun 24
Nachlese SharePoint Konferenz 2014

​SharePoint 2013 ist erwachsen geworden und in den Unternehmen angekommen - die SharePoint Konferenz in Wien konnte dieses Jahr eine wieder gestiegene TeilnehmerInnen-Zahl verbuchen und sich als größte derartige Veranstaltung im deutschsprachigen Raum behaupten.

Unter dem Motto "Working better, together – Solutions and best practices" informierten Experten in zahlreichen Sessions und ganztägigen Workshops über Themen rund um SharePoint 2013.

Solvion Sessions dieses Jahr ganz im Zeichen von "Social Intranet"

Aufbauend auf der Portaltechnologie SharePoint, in Kombination mit Yammer, Lync und Office365, entwickelt Solvion Social Intranet Lösungen, wo jeder Nutzer seine persönlich relevanten Inhalte abrufbar hat und darüber hinaus aktiv Inhalte beisteuern und gemeinsam mit anderen flexibel zusammenarbeiten kann -dieser User-Generated-Content wird dabei mit zum zentralen Erfolgsfaktor!

Im Rahmen der SharePoint Konferenz präsentierten wir 2 dieser Social Intranet Success Stories:

Wir danken unseren Kunden Gerold Hofbauer (Casinos Austria) und Andreas Goger-Rath sehr herzlich für die aktive Mitwirkung! Hier finden Sie die Vorträge zum  Download bereit gestellt:

Social Intranet als Basis für Prozessanwendungen mit hoher Benutzerakzeptanz - Innovationsmanagement bei Casinos Austria und Österreichische Lotterien (Gerold Hofbauer, Klaus Schwaberger)

Social Intranet: Mensch, Organisation & Technik -in dieser Reihenfolge bei Weitzer Parkett (Andreas Goger-Rath, Klaus Schwaberger)

So bringt Social Collaboration echten Nutzen - mehr Info

Sie möchten mehr über unser Angebot erfahren - unsere Ansprechpartner

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