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Aktuelles

Apr 16
Nachlese: Praxis-Event am 15.04.

​Ein volles Auditorium mit 100 Teilnehmer/innen folgten am 15.04. aufmerksam den Praxis-Berichten über die Einführung von Lync in einem Unternehmen und der Herausforderung Akzeptanz bei den Benutzern zu gewinnen. Im Anschluss an diese Berichte wurde der neue "Skype for Business"-Client präsentiert und skizziert, wie das Upgrade durchzuführen ist.

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Begonnen wurden die Kundenvorträge von Hermann Maier, ZID-Direktor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Er berichtete von der Ausgangssituation, den Managementzielen, die mit diesem Projekt verbunden waren und letztendlich den Gründen, warum sich der Zentrale Informatikdienst (ZID) für Micrsosoft Lync entschieden hat.

Hermann Maier, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 

Die Umstellung auf Lync-Telefonie wurde organisatorisch begleitet und das Feedback der Anwender fiel durchwegs positiv aus. Weitere Schritte mit Microsoft Lync sind geplant.

Mayr-Melnhof-Karton AG

Ivan Samarin, Field Operatins Manager bei Mayr-Melnhof-Karton AG, berichtete von der Herausforderung verschiedene Standorte zu verbinden. Bereits 2010 hat das Unternehmen mit einem "Office Communication Server" gestartet, dieser wurde 2011 auf "Lync 2010" upgegradet. Im Jahr 2014 wurde "Lync 2013" ausgerollt. Auch hier wurden die Gründe für diese Microsoft-Technologie genannt (allen voran die Integration in bestehende IT-Systeme wie Exchange, AD, SharePoint oder Office). In seinem Erfahrungsbericht ging er auch auf verschiedene Hardware-Anforderungen im Rahmen der Lync-Telefonie und teilte mit dem Publikum seine "Lessons Learned" aus diesem Projekt. 

Ivan Samarin, Mayr-Melnhof-Karton AG

D. Swarovksi KG

Das Unternehmen D. Swarovski KG hat ebenfalls schon eine langjährige Erfahrung mit der UC-Lösung von Microsoft, so Christian Aigner, Head of Communciation Services in diesem Unternehmen. 2007 starteten sie ein Pilotprojekt mit dem "Office Communication Server". Neben aktuellen Zahlen zur Nutzung von Lync wurde in diesem Zusammenhang auch die Contact Center-Lösung "Anywhere365" vorgestellt.

Christian Aigner, D. Swarovksi KG

Skype for Business

David Zipser von Microsoft Österreich führte den Skype for Business-Client mit seinen neuen Funktionen vor. "Skype" soll die Benutzer noch mehr miteinander vernetzen und ein einfaches kommunzieren ermöglichen. Neben Änderungen in der Benützung des Clients, gibt es auch Server-Änderungen für Lync / Skype for Business. Microsoft hat im Zuge der Umstellung spezielle Aktionen für die Lizenzierung von Skype for Business. Kontaktieren Sie uns diesbezüglich, falls Sie Interesse haben!

David Zipser, Microsoft Österreich 

 

Upgrade Skype for Business

Mathias Schreiner und Ewald Murgg, Consultants der Firma Solvion, gingen abschließend noch auf neue Features des Skype Business Servers ein und wie das Upgrade von Lync auf Skype for Business aussehen kann. Weiters berichteten sie von Lessons Learned und Best Practices bei der Einführung einer UC-Lösung.

​Ewald Murgg und Mathias Schreiner, Solvion

 

Hier die Links zu den einzelnen Präsentationen:

 

Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Veranstaltung!

Falls Sie nähere Informationen brauchen, melden Sie sich bei einem unserer Ansprechpartner, wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen!

Apr 03
Road to: Skype for Business Nr. 4

Nun ist es offiziell: der Skype for Business Client kommt mit einem Office Update am 14. April. Die entsprechende Meldung wurde am Microsoft Office Blog veröffentlicht. Eine Preview Version des Skype for Business Clients gibt es bereits hier zum Download.

Die Veröffentlichung des Skype for Business-Servers folgt am 1. Mai!

Erste Schritte mit Skype for Business

Sobald der Client installiert ist, kann die Erkundungstour losgehen und bereits auf den ersten Blick fällt das neue Skype Branding ins Auge. Die Präsenzsymbole wurden überarbeitet, die Optionen im Hauptfenster sind aber denen des Lync 2013-Clients sehr ähnlich.

Screenshot: Hauptfenster des Skype for Business-Clients 

Im Gesprächsfenster gibt es keine Hover-Buttons mehr. Das heißt, Funktionen wie Video-Anruf, Telefon-Anruf oder Desktop-Sharing sind zum Anklicken und einfach erreichbar. Während eines Anrufes kann der Anruf unter den Anrufeinstellungen gehalten oder durchgestellt werden. Das Durchstellen funktioniert mit Skype for Business wesentlich benutzerfreundlicher als mit Lync 2013. Während eines Gespräches kann der Benutzer auch von einem Gerät (bspw. angeschlossenes Headset) zu einem anderen wechseln (bspw. angeschlossene Konferenzanlage).

Screenshot: Skype for Business-Anruf mit den Optionen den Anruf zu halten, durchzustellen, Gerät zu wechseln oder Lautstärke zu verändern.

Momentan stehen viele der „neuen" Funktionen nicht zur Verfügung, da im Hintergrund noch ein Lync 2013 Server läuft. Einiges kann man aber schon erahnen, hier ein Hinweis auf das neue „Call via Work" Feature:

 

Screenshot: Einstellungsfenster Skype for Business 

 

Neu ist auch der Call Monitor, ein kleines Fenster welches den Zugriff auf die wichtigsten Optionen während eines Gesprächs (Stumm schalten, Auflegen) bietet, wenn der Skype for Business Client den Fokus verliert:

sc4.jpg 

Screenshot: Call Monitor 

 

Sollten die Nutzer mit der neuen Oberfläche dennoch nicht zurechtkommen, gibt es auch die Möglichkeit über eine Clientpolicy für die Benutzer die Lync-Oberfläche zu aktivieren:

Set-CsClientPolicy –EnableSkypeUI:$False

 

Skype for Business - Technical Preview

Falls Sie bereits jetzt die Technical Preview ausprobieren möchten, müssen hierfür Registry Einträge angepasst werden. Hier finden Sie eine Anleitung dazu

 

Skype for Business Online - Zukunftsperspektiven

In einem weiteren Blogbeitrag des offiziellen Office-Blogs findet sich ein interessantes Detail: im Sommer diesen Jahres wird Microsoft für Office 365 bzw. Skype for Business Online ein Technical Preview für Enterprise Voice und Audio Conferencing anbieten! Dieses Service wird jedoch nur in den USA zur Verfügung stehen, ob und wann diese Funktion zumindest als Preview auch in Europa verfügbar sein wird, steht aktuell noch nicht fest.

 

Lesen Sie weitere Beiträge zu dieser Serie:

Road to: Skype for Business Nr. 3

Road to: Skype for Business Nr. 2

Road to: Skype for Business Nr. 1

 

Für Fragen und mehr Infos kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner

Mrz 12
Road to: Skype for Business Nr. 3

Eine vielversprechende Neuerung mit Skype for Business ist die Möglichkeit des In-Place Upgrades von Lync 2013 Servern. Dies ist möglich, weil die Hardwareanforderungen gleich geblieben sind. Somit besteht keine Notwendigkeit mehr in der Migrationsphase das Doppelte an Hardwareressourcen bereitzuhalten. Natürlich ist aber eine Side-by-Side Migration noch immer möglich und in einigen Fällen sogar erforderlich.

Mit diesem Blogeintrag wollen wir aufzeigen, wann eine Side-by-Side Migration die bessere Lösung bzw. erforderlich ist und in welchen Fällen ein In-Place Upgrade Sinn macht.

Upgrade von OCS 2007R2 oder Lync 2010

Weder für OCS 2007 R2 noch für Lync 2010 ist ein In-Place Upgrade möglich. Hier gibt es keine andere Wahl als eine Side-by-Side Migration durchzuführen!

Survivable Branch Appliance (SBA)

Ein In-Place Upgrade für eine Lync 2013 Survivable Branch Appliance wird von Microsoft nicht unterstützt. Wir empfehlen für diesen Fall direkten Kontakt mit dem Hersteller der SBA aufzunehmen um das Vorgehen beim Upgrade abzustimmen.

Älteres Betriebssystem auf den Lync 2013 Servern

Falls Lync 2013 bereits vor einiger Zeit installiert wurde, ist möglicherwise noch Windows 2008 R2 als Betriebssystem im Einsatz. Skype for Business unterstützt Windows 2008 R2, jedoch wird ein Upgrade des Betriebssystems auf einen produktiven Lync bzw. Skype for Business Server nicht unterstützt! Darüber hinaus unterstützt Windows 2008 R2 nur Windows Fabric v2, während Windows Server 2012 und 2012 R2 bereits Windows Fabric v3 verwenden. Da Skype for Business Windows Fabric intensiv nutzt, ist die Verwendung des neueren Betriebssystems ratsam.

Unsere Empfehlung in diesem Fall: die Skype for Business-Umgebung komplett neu auf Windows 2012 R2 Servern parallel aufziehen, anschließend die Benutzer verschieben und klassisch Side-by-Side migrieren.

Umstieg auf einen Enterprise Pool

Wie bei Lync 2013 wird es auch bei Skype for Business nicht möglich sein, einen Standard Edition Pool mit nur einem Frontend Server direkt in einen ausfallsicheren, skalierbaren Enterprise Edition Server zu transformieren. Hier könnte das Upgrade auch genutzt werden, um von einem Lync 2013 Standard Edition Pool auf einen Enterprise Edition Skype for Business Pool zu migrieren.

Hier sei zusätzlich noch zu erwähnen, dass Skype for Business nun auch SQL AlwaysOn für die Hochverfügbarkeit auf Datenbankebene unterstützen wird.

Da die grundsätzliche Architektur in Skype for Business gleich bleibt (Pool Pairing, Hochverfügbarkeit, Serverrollen) empfehlen wir für das Upgrade im Vorfeld die generelle Topologie zu überdenken. So kann festgestellt werden, ob neue Server gebraucht werden oder ob man im Zuge des Upgrades eine höhere Verfügbarkeit der Umgebung erreichen will.

Bei der Analyse Ihrer vorhandenen Umgebung und der Planung der neuen Skype for Business Umgebung sind wir Ihnen gerne behilflich.

Mehr Infos und Ansprechpartner

 

Weitere Beiträge zum Thema "Road to: Skype for Business"

Blogbeitrag Nr. 1

Blogbeitrag Nr. 2

 

Veranstaltungshinweis:

Praxis-Event zu Lync & Skype for Business am 15.04.2015 in Wien

Mrz 02
Wie unsere Kunden mit Lync telefonieren - und warum wir alle in Zukunft skypen

Mit ausgewählten Kundenbeispielen zeigen wir Ihnen den Einsatz von Lync-Telefonie in Großunternehmen. Außerdem hören und sehen Sie bei dieser Veranstaltung alle Neuigkeiten zu „Skype for Business“.​

Termin: 15. April 2015, 08:30 bis 13:00 Uhr
Location: Auditorium A/B, Microsoft Österreich, Am Euro Platz 3, A-1120 Wien
Kosten: keine

Programm als pdf downloaden

Wir lassen unsere Kunden sprechen!

Anhand von drei Kundenbeispielen wird präsentiert, wie Lync-Telefonie-Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Wir begrüßen vor Ort Ivan Samarin (Mayr-Melnhof Karton AG), Hermann Maier (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) und Christian Aigner (D. Swarovski KG).

Die Zukunft von Lync: Skype for Business

Deutlich spürbar in den letzten Wochen und Monaten war die Verschmelzung von „Lync“ und „Skype“ – ab sofort wird es nur mehr „Skype for Business“ für Unternehmen geben. Holen Sie sich die neuesten Infos von David Zipser (Microsoft Österreich) rund um das Upgrade von Lync zu „Skype for Business“ und erleben Sie live den neuen Client. Dieser wird stark an Skype angelehnt und mit zahlreichen neuen Features ausgestattet sein.

Im Rahmen der Veranstaltung zeigen wir Ihnen mögliche Wege zum Upgrade auf „Skype for Business“, unterstützen Sie mit Tricks und Tipps und laden Sie zum Austausch mit Experten auf diesem Gebiet ein.

Natürlich stehen wir auch nach dieser Veranstaltung für Fragen rund um „Lync“ und „Skype for Business“ jederzeit zur Verfügung!

Programm

​08:30​Check-In und Breakfast
​09:00​Begrüßung
​09:10

​Lync als Telefonie-Layer im Produktionsumfeld – von Bielefeld in die ganze Welt

Ivan Samarin, Field Operations Manager, Mayr-Melnhof Karton AG

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​09:45

​Ein anspruchsvoller Change-Prozess: Erneuerung der Kommunikationstechnologie an der Universität Klagenfurt

Hermann Maier, ZID-Direktor, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

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​10:20

Konzernweite Lync-Telefonie erweitert um das Anywhere365 Unified Contact Center

Christian Aigner, Head of Communication Services, D. Swarovski KG

 

​10:50

​Brunch Break
​11:30

Skype for Business - Das Beste von Lync und das Beste von Skype

David Zipser, Solution Sales for UC, Microsoft Österreich

12:15

Road to: Skype for Business

Praxistipps für das erfolgreiche Upgrade von Lync auf „Skype for Business“

Ewald Murgg und Mathias Schreiner, Solvion

​13:00​Für interessierte TeilnehmerInnen besteht die Möglichkeit im Anschluss an einer Microsoft Österreich Office Tour oder an einer Lync Room System Demo teilzunehmen - bitte bei der Anmeldung bekannt geben.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Carmen Maria Außerhuber gerne zur Verfügung!

Wir freuen uns Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

 

 

Kennen Sie unsere „Road to: Skype for Business“-Blogserie schon?

Unsere Kollegen halten Sie mit neuesten Informationen up to date:

Road to: Skype for Business Nr. 1

Road to: Skype for Business Nr. 2

Road to: Skype for Business Nr. 3

 

Feb 18
Teilnahme: LSZ Event "Future of Work - der HR-Kongress"

​Am 25. und 26. März 2015 veranstaltet LSZ Consulting den bereits erfolgreich erprobten HR-Kongress "Future of Work".

Solvion wird gemeinsam mit den Partnern ITDesign, Insight und Microsoft vor Ort als Experten bei diesem Fachkongress dabei sein.

Besuchen Sie am 25.03. von 14:45-15:45 (AK2) den Workshop "Motivation durch Innovation" mit Alexander Schweighofer (Solvion), Gernot Reindl (ITDesign) und Michael Viktorin (Insight).

"Technologie als Triebfeder in der neuen Welt des Arbeitens"

 

​So lautet der Titel des Vortrags von Alexander Schweighofer (CSO, Solvion), dieser findet am 26.03. um 13:50 statt. In diesem Vortrag werden unter anderem Beispiele gezeigt, wie die neue Welt des Arbeitens durch modernste Technologien unterstützt wird.

Mehr zu dieser Veranstaltung sowie das ganze Programm finden Sie auf der Website von LSZ Consulting.

Wir freuen uns auf diese Veranstaltung, auf aktuelle Entwicklungen in der Welt des HR und natürlich auf persönliche Gespräche mit Ihnen!

Feb 16
Road to: Skype for Business Nr. 2

Einige Neuigkeiten, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen, gab es zu Skype for Business bei der Office 365 Summit in Amsterdam von 12.-13.Februar:

Laut Microsoft gibt es nun bis Ende März auch ein Statement zum Release Datum der neuen Version. Naheliegend wäre ein Erscheinen rund um die große Microsoft Ignite Konferenz Anfang Mai in Chicago. Ebenso wird es bis Ende März ein "technical preview" zum neuen Skype für Business Client geben. Es handelt sich dabei um ein MSI Paket, mit dem ein vorhandener Lync 2013 Client auf Skype for Business aktualisiert wird. Selbstverständlich kann sich der neue Client auf Lync 2013 und Lync 2010 Server verbinden.

Upgradeprozess

Wie bereits im ersten Beitrag angesprochen, wird es für Lync 2013 Pool ein In-place-upgrade geben. D.h. Lync Frontend Server, Lync Mediation Server und Lync Edge Server können per In-place-upgrade auf den neuesten Stand gebracht werden. Bestätigt wurde bei der Office 365 Summit in Amsterdam aber, dass es für eine Survivable Branch Appliance (SBA) KEIN In-place-upgrade geben wird! Hierfür braucht es eine "Side-by-side" Migration. Das bedeutet: nachdem die neue Skype for Business SBA hochgezogen ist, werden die Benutzer von der "alten" Lync 2013 SBA einfach auf das neue System verschoben. Bei Bedarf kann dieses Vorgehen auch für den gesamten Lync 2013 Pool durchgeführt werden.

Für ein In-place Upgrade wird vorausgesetzt, dass auf den Lync 2013 Servern zumindest das Lync 2013 kumulative Update 5 und auch das Service Pack 1 für die SQL 2012 Express Edition installiert ist. Zeit also, die Lync Umgebung auf Vordermann zu bringen!

Vereinfachtes Patch Management

Wer in Lync 2013 einen Pool mit mehreren Servern updaten wollte, musste bis dato immer mehrere PowerShell Kommandos ausführen und unterschiedliche Server einzeln kontrollieren. Microsoft hat hier den gesamten Patch Vorgang vereinfacht, es genügt nun das Ausführen von zwei bis drei Kommandos. Ebeno einfach mit "Start-CsPool" lassen sich nun ALLE Server eines Pools mit einem Kommando starten!

Call via Work soll Remote Call Control ablösen

Remote Call Control (RCC), also die Möglichkeit ein herkömmliches PBX-Telefon über den Lync Client zu verwalten, wird mit dem neuen Skype for Business Client von Microsoft offiziell nicht mehr unterstützt ("deprecated").

Dafür bietet der neue Client das Feature "Call via Work" an, um mit einem vorhandenen PBX-System zusammenzuarbeiten. Bei Call via Work initiiert der Skype for Business-Client bei einem ausgehenden Anruf einen Ruf zur PBX-Nebenstelle des Benutzers innerhalb der alten PBX (Kommunikation erfolgt über Unified Communications Web-API). Hebt der Nutzer nun auf dem Telefon ab, dann verbindet der Skype4B-Client den Ruf mit der gewünschten externen Nummer. Somit kann, ähnlich wie bei RCC, von Skype4B aus ein ausgehender Ruf von der PBX aus ausgelöst werden.

Damit eingehende Rufe von beiden Systemen (PBX, Skype4B) abgehoben werden, muss eine entsprechende Einstellung ("gleichzeitig läuten") am Client konfiguriert werden.

 

Wir halten Sie mit unserer "Road to: Skype for Business"-Serie bzgl. Rollout und neuen Features auf unserem Blog am Laufenden. Lesen Sie dazu auch folgende Beiträge:

Road to: Skype for Business Nr. 1

Road to: Skype for Business Nr. 3

Für Fragen und mehr Infos kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner

Feb 05
Road to: Skype for Business Nr. 1

Noch im ersten Halbjahr 2015 soll aus Lync "Skype for Business" werden. Mit der "Road to: Skype for Business"-Serie auf unserem Solvion-Blog werden wir Sie in den nächsten Wochen und Monate auf dem Laufenden halten. Finden Sie hier sämtliche Informationen rund um den Roll-Out, neue Funktionen und kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner bei Fragen rund um diese Neuerung.

Sagen Ihnen die Begriffe "Live Communications Server" oder "Office Communications Server" noch etwas? Heute bekannt als "Lync Server" waren das alles Namen unter dem die UC-Plattform von Microsoft bereits firmiert hat. Nun steht fest: die im ersten Halbjahr 2015 erscheinende Nachfolgerversion von Lync 2013 wird Skype for Business heißen.

In erster Linie handelt es sich um ein komplettes Rebranding des Produkts und soll die Verbindung bzw. einfache Integration mit den 300 Millionen Skype Nutzern betonen. Im Hintergrund wird auf die erprobte Lync-Architektur aufgebaut. Das ermöglicht zum ersten Mal ein einfaches „In-Place“ Upgrade von Lync 2013. Gleichzeitig bleiben die Hardwareanforderungen die gleichen wie bei Lync 2013 (vgl. folgenden Beitrag auf TechNet).

Neue Features mit Skype for Business 

Neben zahlreichen neuen und verbesserten Features, wird es einen integrierten Video Interoperability Server geben. Mit dieser Funktionalität wird die Möglichkeit gegeben Cisco/Tandberg-Systeme anzubinden. Sprich, die Herausforderung andere nicht-Microsoft-Endpunkte mitzuintegrieren, scheint mit diesem Update aufgehoben zu sein.

Der Skype for Business-Client

Der neue Client wird stark an Skype angelehnt sein. Auch das Skype-Benutzerverzeichnis wird im neuen Skype for Business-Client abrufbar sein, was die Kontaktaufnahme mit Skype-Nutzern zusätzlich erleichtert.

Und auch für Vermittlungsarbeitsplätze gibt es eine gute Nachricht! Auf dem Skype Blog wurde angekündigt, dass Anrufe nun mittels eines einzigen Klicks weitergeleitet werden können.

Hier ein erster Screenshot des neuen Skype for Business-Clients: 

 

Quelle: http://blogs.skype.com/2014/11/11/introducing-skype-for-business/

 

Bleiben Sie mit uns am Ball und kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner für mehr Infos!

 

Weitere Beiträge zu dieser Serie:

Road to: Skype for Business Nr. 2

Road to: Skype for Business Nr. 3

Jan 26
SharePoint hybride Suche

​Mit der Zunahme von Cloud Abonnements werden hybride SharePoint Topologien stets interessanter. Unternehmen erkennen die Vorteile der immer attraktiver werdenden Office 365-Produktpalette und beginnen damit Inhalte aus lokalen Rechenzentren, die sich u.a. auch in SharePoint On-Premise Farmen befinden, auszulagern. Die damit einhergehende Zunahme an potenziellen Informationsquellen lässt den Wunsch nach einem zentralen Punkt der Informationsgewinnung stärker werden. Dem wird mit der Möglichkeit von SharePoint hybriden Lösungen Rechnung getragen, die darauf abzielen, unter Einhaltung aktuellster Verschlüsselungsstandards, Schnittstellen zwischen SharePoint On-Premise Services und Office 365 Services aufzubauen.

Derzeit werden mit Search, Business Connectivity Services (BCS) und Duet Enterprise Online drei hybride Lösungen unterstützt, wobei der Search zweifelsohne die meiste Bedeutung eingeräumt wird.
Die Umsetzung einer hybriden SharePoint Such-Topologie kann One-Way Outbound, One-Way Inbound oder mit Two-Way eine Kombination aus beidem sein (vgl. Video auf der TechNet-Seite).

One-Way Outbound

Die am einfachsten zu implementierende Variante ist die One-Way Outbound Topologie. Bei dieser Topologie können User im lokalen SharePoint Portal auch Inhalte aus SharePoint Online finden. Eine Suche nach On-Premise Inhalten in SharePoint Online ist jedoch nicht möglich.

Screenshot: Ergebnisse aus SharePoint Online werden gesondert hervorgehoben.  

Die Konfiguration gestaltet sich relativ einfach und die Topologie ist ohne zusätzliche Server oder Netzwerkkomponenten umsetzbar.

Quelle: https://technet.microsoft.com/en-us/library/dn607304(v=office.15).aspx

One-Way Inbound

Bei der One-Way Inbound Topolgie kann ein User in SharePoint Online auch Ergebnisse aus SharePoint On-Premise finden.

Ergebnisse aus SharePoint On-Premise werden gesondert hervorgehoben

Quelle: https://technet.microsoft.com/en-us/library/dn607304(v=office.15).aspx

 

Die One-Way Inbound Konfiguration ist etwas schwieriger da hier auch ein Reverse Proxy konfiguriert werden muss. Dieser übernimmt die Vorauthentifizierung des in SharePoint Online angemeldeten Users in der lokalen SharePoint Farm. Als möglicher Reverse Proxy kann u.a. der von Microsoft angebotene Web Application Proxy fungieren, der Bestandteil von Windows Server 2012 R2 ist.

Quelle: ​https://technet.microsoft.com/en-us/library/dn607304(v=office.15).aspx

Two-Way

Die Endausbaustufe ist die Two-Way hybrid Such-Topologie. Hier werden dem User Ergebnisse aus SharePoint On-Premise oder Online angezeigt, unabhängig davon von wo aus (OnPrem oder Online) gesucht wird.

Quelle: https://technet.microsoft.com/en-us/library/dn607304(v=office.15).aspx

Voraussetzungen

Da User sowohl On-Premise als auch Online nur Inhalte finden dürfen, auf die sie auch Rechte haben, ist ein durchgängiges Identity Management für alle drei Szenarien eine Grundvoraussetzung.

Dessen Umsetzung erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten:

1. Abgleich der des lokalen Active Directory mit dem Azure Active Directory mittels Azure AD Sync
2. Konfiguration von Single Sign On (SSO) mittels Active Directory Federation Services (ADFS)
3. Konfiguration von Server to Server (S2S) Authentication zwischen SharePoint On-Premise und SharePoint Online

Für die Umsetzung einer One-Way Inbound oder Two-Way Topologie bedarf es wie bereits erwähnt auch der Konfiguration eines Reverse Proxy Servers sowie weiterer Services (u.a. Secure Store Service).

Fallstricke

In der praktischen Umsetzung hat sich gezeigt, dass das Anzeigen von Ergebnissen nicht auf Anhieb funktioniert hat. Schuld war, dass die Search Service Application bei der lokalen SharePoint Farm im partition mode eingerichtet wurde. Ein offizieller KB Artikel beschreibt den Fehler sowie dessen Lösung.

Vorsicht ist auch beim Zertifikat für das Security Token Service (STS) geboten. Das standardmäßige STS Zertifikat kann nicht für die Federation zwischen SharePoint On-Premise und SharePoint Online verwendet werden.

Empfehlung

Die Konfiguration einer Hybriden Topologie selbst bedarf einer sorgfältigen Planung, Durchführung und Dokumentation. Dies erleichtert später ein etwaiges Troubleshooting oder auch eine Adaption der Topologie. Aus diesem Grund hat Microsoft unter eine eigene SharePoint Hybrid Worksheet erstellt, in der alle Schritte dokumentiert werden können: SharePoint Hybrid worksheets.

Um eine etwaige frustrierende Fehlersuche zu vermeiden empfehle ich auch sich bei der Konfiguration an folgende Anleitung zu halten und entsprechende Vermerke immer in die Worksheets einzutragen. Dann kann einer erfolgreichen Umsetzung der hybriden Suche nichts mehr im Weg stehen!

Mehr Infos und Ansprechpartner

Jan 15
Azure oder on-premise, das ist hier die Frage

Regelmäßig präsentiert Microsoft in den letzten Wochen neue Features in Kombination mit dem Cloud Service Azure oder aktualisiert vorhandene Services mit neuen Features. Nun gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Unternehmen Azure nutzen können, jedoch sind sich viele nicht sicher welche Services man mit ruhigem Gewissen auslagern kann und welche Services man besser on-premise lassen sollte.

Dieser Blogpost wird deshalb einige Services aufgreifen und die Vor- bzw. Nachteile einer Auslagerung in die Cloud aufschlüsseln.

SharePoint Server

SharePoint Farmen bzw. Standalone Server können ohne Probleme in Azure laufen. Microsoft bietet dazu ein eigenes Template für virtuelle Maschinen mit einem vorinstallierten SharePoint an. Im neuen Azure Management Portal ist es sogar möglich, eine ganze SharePoint Farm inklusive Hochverfügbarkeit mit wenigen Klicks zu erstellen, wie die folgende Abbildung zeigt:

azure oder on premise.png 

Wichtig: man zahlt für die einzelnen genützten Services. Je mehr Instanzen in Azure laufen, desto mehr kostet das (die Preise können variieren). Der Vorteil hierbei ist, dass man schnell und einfach skalieren kann, sollten die Ressourcen eng werden. Mit wenigen Klicks kann die Hardwareressourcen der virtuellen Maschinen erhöht oder ein Lastenausgleich zwischen den Servern geschaffen werden.

Hat man jedoch schon eine vorhandene SharePoint Farm on-premise und möchte diese Farm nicht in die Cloud migrieren, würde sich Azure als optimale Plattform für Test- bzw. Entwicklungssysteme anbieten. Dies hätte nämlich jenen Vorteil, dass es keine lokalen Ressourcen in Anspruch nimmt und doch kann man Änderungen testen, bevor man sie am Produktivsystem einspielt, um zu sehen, ob es zu Fehlern kommen könnte.

Exchange Server

Im Moment gehen viele Unternehmen mit ihren Mailsystemen in die Cloud, bevorzugt mit dem Service Office 365. Deshalb kommt auch öfters die Frage, ob man einen Exchange nicht auch in Azure betreiben könnte, um alles selbst verwalten zu können und somit lokale Ressourcen einzusparen. Jedoch ist dies von Microsoft von diesem Zeitpunkt noch nicht vorgesehen und Microsoft bietet auch keinen Support für solche Szenarien.

Aus diesem Grund eignet sich Azure im Zusammenspiel mit Exchange nur als Testumgebung, um zu sehen welche Konfigurationen nötig sind oder diverse Details zu testen, bevor man sie am produktiven Exchange Server einspielt.

Lync Server

Ähnlich wie beim zuvor beschriebenen Exchange Server unterstützt Microsoft auch den Lync Server nicht in Azure. Der Grund dafür ist, dass Stand heute einer virtuellen Maschine in Azure nicht zwei Network Interface Cards (NICs) zugewiesen werden können, was für die Lync Edge Server Rolle jedoch eine Voraussetzung ist, um den Services installieren zu können. Ob dieses Szenario in Zukunft möglich sein wird, wird von Seiten Microsoft zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt.

ADFS Server

Da eine große Anzahl von Unternehmen die oben genannten Dienste von Office 365 beziehen, stellt sich hier die Frage, wo diese ihre Active Directory Federation Services (ADFS) Server betreiben, um den Usern Single Sign on zu ermöglichen. Hierfür bietet Microsoft die Möglichkeit an, ADFS Server in Azure bzw. in hybriden ADFS Szenarien einzusetzen. Das bedeutet, dass Unternehmen, die wenig bis keine lokalen Hardwareressourcen zur Verfügung haben, die ADFS Server auch nicht lokal, sondern in Azure betreiben können. Da diese Server meist nicht allzu viele Ressourcen brauchen, ist dieser Weg auch empfehlenswert, um Single Sign on zu implementieren, ohne lokale Ressourcen in Anspruch zu nehmen.

Unter folgendem Link kann man sich noch die einzelnen Systeme ansehen, welche von Microsoft in Azure unterstützt werden: http://support.microsoft.com/kb/2721672.

Weitere Infos und Ansprechpartner

Dez 23
Betriebsurlaub von 24.12.2014 - 06.01.2015
​​Wir verabschieden uns mit 24.12.2014 in den Betriebsurlaub und wünschen allen unseren Kunden, Partnern und MitarbeiterInnen schöne und erholsame Feiertage.
​​Ab 07.01.2015 sind wir wieder für Sie da!

​​Unser Supportteam steht Ihnen während des Betriebsurlaubes an folgenden
Tagen zur Verfügung:

  • 24.12.2014 von 08:30 bis 12:00
  • 29.12.2014 von 08:30 bis 17:00
  • 30.12.2014 von 08:30 bis 17:00
  • 31.12.2014 von 08:30 bis 12:00
  • 02.01.2015 von 08:30 bis 17:00
  • 05.01.2015 von 08:30 bis 17:00

 

Die Kontaktdaten finden Sie hier.

 

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